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  • Barbara Leitner

Endlich wieder Babyschweine!


Ihr müsst wissen, die Sorge um den Nachwuchs lässt uns im Frühjahr schon etwas unrund werden. Jedes Jahr ist es ein Hoffen und Bangen, wann es denn ENDLICH wieder so weit ist!


Es ist zwar nicht so, dass wir deswegen nachts um unseren Schlaf kommen, aber man macht sich schon seine Gedanken, ob es denn geklappt hat, ob man es vielleicht im kommenden Monat noch mal probieren soll, dass die Sau aber doch schon sehr oder noch überhaupt nicht schwanger ausschaut, ob der Saubär (Eber) eh noch nicht zu alt ist, und vieles mehr.

Das lässt vielleicht diejenigen unter euch, die schon eigene Kinder haben, ein bisschen an die Zeit deren Enstehung zurückdenken.


Bloß - in diesem Fall können wir nicht einfach einen Schwangerschaftstest kaufen!

Zumindest ist die Zeitspanne, bis die Schweinchen auf die Welt kommen etwas kürzer, als bei den Menschen: 3 Monate, 3 Wochen und 3 Tage trägt ein Mangalitza Weibchen im Durchschitt.


Nachdem unsere Schweine bereits vor der Schwangerschaft ein üppiges Gewicht haben, lässt es sich wirklich nicht so leicht abschätzen, ob der Storch bald vorbeischaut oder doch nicht.

Der Milcheinschuss erfolgt ebenfalls erst kurze Zeit vor der Geburt, sodass wir meist von der unerwarteten Niederkunft überrascht werden. (Wir waren aber auch schon live dabei!)


Bei der Geburt selbst schwuppen die kleinen Schweinchen, sofern keine Probleme auftreten, nur so heraus, da sie im Vergleich zu ihrer Mutter (grob geschätzte 150 kg) doch sehr klein sind (je etwa 1,5 kg). Man muss sich das vorstellen, so ein Ferkel wiegt bei der Geburt nur 1 % vom Gewicht der Muttersau und verzehnfacht dieses Gewicht innerhalb von 8 Wochen!




Und wenn sie dann endlich da sind, die kleinen Babyschweine, die anfangs fast so aussehen wie Frischlinge, gibt es für ein paar Monate nichts Putzigeres anzuschauen, als kleine Mangalitzas.

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