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  • Barbara Leitner

Warum Fett nicht böse und Mangalitza Fleisch besonders gut ist

Aktualisiert: 15. Mai 2019

Gleich eine Warnung vorweg: Dieser Beitrag ist möglicherweise ein bisschen wissenschaftlicher als alle bisherigen. Wer sich aber für das Mangalitza Schwein auf seinem Teller interessiert, sollte unbedingt dranbleiben!

Mangalitza Bauch

Könnt ihr euch noch an die Ernährungspyramide erinnern? Dieses spitz zulaufende Teil, in dem grafisch dargestellt wird, wovon wir viel bzw. nur ganz wenig zu uns nehmen sollen haben die meisten von euch vermutlich bereits in der Volksschule kennengelernt.



Auf den unteren Ebenen befinden sich Wasser, Tee, Obst und Gemüse, gefolgt von Kohlenhydraten, ganz oben sind meist die bösen Süßigkeiten und Fette beheimatet. Fleisch soll man am besten nur zwei Mal in der Woche zu sich nehmen, fast ebenso zögerlich sollte man mit Milchprodukten verfahren.


In den letzten Jahren und Jahrzehnten gab es viele dieser - ich nenne es mal "Ernährungsideale" - was man am besten zu sich nehmen sollte. Keto-, Steinzeitdiät, Verzicht auf Kohlenhydrate oder vegane Ernährung, da schleudert es die gute alte Ernährungspyramide ganz schön durcheinander.


Und wenn es dann noch um das richtige Fett geht, gibt es kein Halten mehr. Gesättigte Fettsäuren sind das Übel schlechthin, gefolgt von künstlich gehärteten Fetten - reden wir nicht von Margarine! Und die Einstellung zu Kokosfett schwankt auch zwischen "das Allerbeste" und "Wie-kannst-du-das-deinem-Körper-nur-antun".

Von allen Fleischarten führt Schweinefleisch die Liste der "schlechten" Fleischsorten an, wird aber in unseren Breitengraden (vor allem zum Grillsaison) besonders gern verzehrt.

Die Ursache des in Verruf geratenen Schweinefleischs liegt im Verhältnis der Omega-3/Omega-6 Fettsäuren, das beim konventionellen Schwein unglücklich zusammenspielt und damit den Cholesterinwert belasten und zu Arterienverstopfungen führen kann.

In der Folge kann das wiederum zu Herzinfarkt, Arthritis, Diabetis usw. führen, was - wie ich aber anführen möchte - auch ein ungesunder Lebenswandel verspricht.


Konventionelle Hausschweine

Mangalitza Schwein als Ausnahme

Nun möchte ich aber zum Kern meiner Argumentation vordringen, dem GESUNDEN Schweinefleisch.

Fleisch vom Mangalitza Schwein stellt eine Ausnahme dar, da sich diese Fettsäuren ganz anders verhalten und das Fett damit beispielsweise für Menschen mit einem hohen Cholesterinwert besonders verträglich ist. Wer sich dafür näher interessiert, findet in der Fachliteratur viele Kennzahlen, die diese Fettzusammensetzung wissenschaftlich belegen.


Das Mangalitza Schwein hat zwar ein besonders fettes Fleisch, da Fett aber nicht gleich Fett ist, darf dieses durchaus in vollen Zügen genossen werden, ob nun als Schweinebraten, Steak, Schnitzel oder in seiner ursprünglichen Form als Speck und Surspeck.


Mangalitza Schwein

Immer wieder erzählen uns Leute, dass sie das Fleisch unserer Mangalitza Schweine so gut vertragen, obwohl sie sonst kaum Fleisch essen können und das freut und bestärkt uns natürlich in unserer Arbeit!


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